Oliver Windus

Fotografie begeistert mich seit meinen Jugendzeiten. Seit 1998 arbeite ich als freier Fotograf. Meine Fotos sind im FOCUS, Nissan Live, Castrol News, Daihatsu Live bei Autoscout24 und vielen weiteren Print- und Onlinemedien erschienen. Neben der Image- und Werbefotografie für Werbeagenturen und Auftraggeber aus der freien Wirtschaft betreibe ich auch Pressefotografie.

Meine Leistungen:

  • Fotoaufnahmen für PR, Werbung, Katalog und Redaktion,
  • repräsentative Aufnahmen Ihrer Geschäftsräume,
  • Luftaufnahmen & Unternehmensfilme via Drohne in HD-Qualität
  • Mitarbeiterportraits & Imagefotos oder
  • Bildbearbeitung.

Unterwegs mit der fliegenden Kamera

 

Jetzt neu:

  • Architekturfotografie und Gebäudeaufnahmen aus spannenden Blickwinkeln,
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Und das sagt die Presse dazu:

Artikel der Neuen Westfälischen vom 02.06.2013

Unterwegs mit der fliegenden Kamera

Fotograf Oliver Windus nutzt für seine Arbeiten seit Beginn des Jahres eine Drohne

von Carolin Nieder-Entgelmeier

 

Löhne. Mit dem Einsatz von Drohnen verbinden viele Menschen lediglich Kriegseinsätze mit tödlichen Ausgängen und das teure Scheitern der Euro-Hawk-Drohne um Verteidigungsminister Thomas de Maizière. Doch Drohnen dienen nicht nur militärischen, sondern auch zivilen Zwecken, die neue Perspektiven in der Fotografie ermöglichen.

Wie diese neuen Perspektiven aussehen, weiß Fotograf Oliver Windus, der seit Anfang des Jahres eine Drohne zum Fotografieren nutzt. „Das Interesse an den Fotos und Filmen der Drohne ist groß“, erklärt Windus. Denn im Vergleich zu Flugzeugen komme die Drohne wesentlich näher an Gebäude und andere Objekte heran. Dadurch biete sie neue Perspektiven, weil die Drohne schnell und langsam, aber auch auf der Stelle fliegen könne, sagt Windus, der sich schon seit vielen Jahren für das Thema Drohnen interessiert.

„Bereits vor zehn Jahren kam ich mit einem Drohnen-Bauer in Kontakt, der ein Fotografen-Netzwerk in Deutschland aufbauen wollte“, erinnert sich Windus. „Doch das Netzwerk wurde nie aufgebaut, weil der Drohnen-Bauer in die USA ausgewandert ist.“ Trotzdem habe ihn das Thema nie ganz losgelassen. „Deshalb habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt“, sagt Windus. Denn bevor man eine Drohne starten kann, müsse man Genehmigungen des Bundesluftfahrtamts einholen und sich intensiv mit den rechtlichen Bedingungen des Einsatzes von Drohnen auseinandersetzen. „Fotos von Personen, Gebäuden und Grundstücken sind nur mit einer Einverständniserklärung möglich.“

An der Drohne von Fotograf Windus befindet sich eine Spiegelreflexkamera. Gesteuert wird sie mit einer Funk-Fernbedienung, an der Windus auch die Kameraeinstellungen vornehmen kann. „Deshalb habe ich immer die Kontrolle über die Drohne mit ihren sechs Rotoren“, sagt Windus. Theoretisch könne die Drohne auch GPS gesteuert fliegen, doch Windus bevorzuge die manuelle Flugweise.

Der Löhner Fotograf arbeitet auch mit dem Vermessungsingenieur Jens Schumann zusammen, um für die Ermittlung amtlicher Vermessungsdaten Luftaufnahmen der Diakonischen Stiftung Wittekindshof zu erstellen. „Man kann neben Gebäuden auch Baustellen oder Windkraftanlagen fotografieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt“, sagt Windus.

Mit den senkrecht aufgenommen Luftaufnahmen ermittelt Schumann die Größe der fraglichen Flächen. Ohne diese Möglichkeit müsste der Ingenieur umfangreiche Feldvergleiche vornehmen und seinem Kunden ein Vielfaches der Kosten berechnen. „Der Einsatz einer Drohne ist nicht günstig, im Vergleich zu allen anderen Verfahren aber deutlich günstiger, schneller und ganz aktuell“, lobt Schumann.

„Doch leider steht der militärische Einsatz von Drohnen zu oft im Mittelpunkt des Interesses“, bedauert Schumann. „Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Drohnen im zivilen und wissenschaftlichen Auftrag haben ein großes Potenzial und eröffnen nicht nur für das Vermessungswesen interessante Möglichkeiten.“

Das bestätigt auch Windus. „Für die Fotografie stellt die Entwicklung der Drohnen eine Revolution da“, macht der Fotograf deutlich, der sein unbemanntes Flugobjekt bis 100 Meter einsetzt. Denn bisher war es nicht möglich, durch Canyons, an Wasserfällen oder anderen Naturschauspielen zu filmen und zu fotografieren.

Auch für die Feuerwehr und die Polizei biete der Einsatz von Drohnen neue Möglichkeiten. „Unfälle oder Brände könnten ganz aktuell gefilmt werden.“ Oder auch Menschenmengen, „doch da man technische Defekte nie ausschließen kann, finde ich den Einsatz fraglich. Auch darf ich unter keinen Umständen mit der Drohne über Menschenmengen fliegen.“

INTERESSE GEWECKT?